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Mal nachgefragt

Erfahren Sie mehr über Ihre Therapeuten und deren Arbeitsweisen.
Lernen Sie im folgenden Interview Manualtherapeutin Anne Fenderl (Bild rechts) besser kennen.
Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Leben ist das, was passiert, während man eifrig dabei ist, andere Pläne zu machen.
Verraten Sie uns Ihr Alter?
(Ein kurzes Lächeln) Ich bin 26 Jahre alt.
Wie lange sind Sie nun schon Teil dieses Teams?
(Wie aus der Pistole geschossen:) Seit 1. September 2007.
Sie sind ausgebildete Physiotherapeutin?
Ja. Ich bin ausgebildete Physiotherapeutin. Nach der regulären dreijährigen Ausbildung nahm ich an einigen Weiterbildungen teil, um mein Einsatzgebiet zu erweitern. Die Qualifikation zur Manualterapeutin war eine der ersten Weiterbildungen, die ich absolvierte. Weiterhin qualifizierte ich mich als Lymphtherapeutin und erweiterte meine Fähigkeiten auf dem Gebiet der Fußreflexzonenmassage und des kinesiologisch-reflektorischen Tapens.
Worin unterscheiden sich die Behandlungsmethoden der Physiotherapie und der Manualtherapie?
Man kann die Physiotherapie und die Manualtherapie nicht getrennt betrachten. Sie gehören in gewisser Weiser zusammen. Beide Therapiearten beschäftigen sich mit dem aktiven und passiven Bewegungsapparat. In beiden Fällen wird mit den Händen und verschiedensten Mobilisationstechniken gearbeitet, um die Beschwerden zu beheben. Die Manualtherapie gehört zum ganzheitlichen Konzept der Physiotherapie. Ziel jeder Therapie ist es, Funktionsstörungen zu beheben und Schmerzen in Gelenken, Muskeln und Nerven zu behandeln.
"Manualtherapie für die Gesundheit, für die Zukunft, für das Leben, einfach für jeden!" – Teilen Sie diese Meinung?
Prinzipiell würde ich dem zustimmen, jedoch liegt der Anwendung der Manualtherapie eine Störung zugrunde, die behandelt werden muss. Mit dieser Therapiemethode kann man nicht vorbeugen.
Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der Manualtherapie, wie kamen Sie zu dem Entschluss, sich hauptsächlich mit diesem Bereich zu beschäftigen?
Das Wissen aus der Manualtherapie dient mir in meiner Arbeit als nützliche Wissensgrundlage. Außerdem ist das die meist verschriebene Therapiemethode. Außerdem war es auch der Reiz, mehr zu wissen, um bei der Problemfindung spezieller nachforschen zu können, den Körper im Ganzen zu sehen und so die genauen Ursachen für das Problem zu erfahren. Außerdem inspiriert mich die intensive Zusammenarbeit mit dem Patienten. Der Patient muss mitarbeiten, nur die Arbeit des Therapeuten reicht nicht.
Wer sind Ihre Patienten?
Von klein bis groß. Die jüngsten sind ca. 2 Jahre alt.
Wie gehen Sie als Manualtherapeutin bei einer Behandlung am Patienten vor? Wie lindern Sie deren Beschwerden?
Zuerst beginne ich mit der Befundaufnahme/Problemfindung. In einem persönlichen Gespräch mit dem Patienten und/oder manchmal durch Befunde und Röntgenbilder erfahre ich, wo der Schmerzpunkt liegt und wie lange der Patient diese Probleme schon hat. Nach diesem Schritt beginne ich mit einer Probebehandlung, die ca. 20 bis 30 Minuten dauert. Während dieser ersten Behandlung ertaste ich, wo man den Patienten an welcher Stelle wie behandelt. So weiß ich später, wo ich welche Technik wie stark anwenden kann. Dies dient mir als Grundlage für die weiteren Behandlungen.
Welche Beschwerden können Sie mit dieser Methode behandeln und welche nicht? Wie hoch ist die Erfolgsquote?
Wir behandeln akute und chronische Schmerzzustände, wie zum Beispiel Ischiasbeschwerden, Migräne, Rückenschmerzen, Hexenschuss sowie die Bewegungseinschränkungen nach Unfällen bzw. Frakturen. Die Manualtherapie kann nur teilweise neurologische Fälle behandeln. Während einer Schwangerschaft wird diese Therapiemethode auch nicht angewandt. Ein kleiner Tipp am Rande: Nach einem Arztbesuch – beispielsweise einer Impfung – sollte man bis zu 5 Tage bis zur nächsten Therapiesitzung warten.
Was lieben Sie an Ihrem Beruf am meisten?
Die Vielseitigkeit und die Abwechslung, der Kontakt zu vielen Menschen verschiedenen Alters. Die Tatsache, dass man nie auslernt. Dass mann helfen und Beschwerden lindern kann.
Haben Sie abschließend noch ein paar kleine Gesundheits-Tipps für die allgemeine Fitness?
Bewegung ist das A und O. So wie es für jeden einzelnen gut ist, natürlich im schmerzfreien Bereich. Im Alltag sollte man viel zu Fuß gehen und nicht alles mit dem Auto erledigen.
Wer keine Ahnung hat von aufrechter Haltung, wie man richtig sitzt oder richtig Dinge anhebt, der sollte eine orthopädische Rückenschule besuchen oder einen unserer Aqua-Fitness-Kurse besuchen. Diese werden auch von der Krankenkasse unterstützt.
Eine Bitte: Warten Sie nicht so lang, bis es nicht mehr geht. Kommen Sie zu uns, wenn sich der Schmerz bemerkbar macht und noch erträglich ist. Dann können wir Ihnen besser und schneller helfen.
Haben Sie noch Fragen an Anne oder allgemeinzur Manualtherapie, dann schreiben Sie uns, direkt hier in unserenPatientenbriefkasten (Stichwort: Mal nachgefragt)
